Mitarbeiter­interview mit Dirk Jörg Jöris

Dirk Jörg Jöris

Marketing Manager Human Resource

Wie würdest Du das Arbeitsumfeld und die Unternehmenskultur in unserem Unternehmen beschreiben?

Gute Frage. Ich persönlich empfinde die Arbeitsweise bei uns einerseits als sehr konzentriert, ruhig und entspannt, andererseits aber auch als ambitioniert und “busy”. Ich denke, dass wir hier im gesamten Unternehmen von der Arbeitsweise der Entwickler profitieren. Die Organisation unserer ToDo’s in Prozesse, Projekte und Aufgaben – Tickets genannt – kannte ich in der bei uns praktizierten Konsequenz nur von Unternehmen aus der Entwicklerbranche oder von Webagenturen. Wir setzen diese relativ agile Methode aber in allen Abteilungen ein. Ohne Ticket läuft bei uns nichts. Damit ist aber jede Aufgabe eindeutig zugeordnet, klar definiert und im Idealfall immer an ein Projekt gebunden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Projekte werden inhaltlich detailliert geplant, Kapazitäten terminiert und Personen mit den entsprechenden Skills definiert – im Idealfall 😀 In der Realität klappt das nach meiner Einschätzung meistens gut. Eine Herausforderung können allerdings spontane Aufgaben sein.

Welche Möglichkeiten gibt es bei uns, sich beruflich weiterzuentwickeln und Karriere zu machen?

Aus Sicht von Human Resource & Development ist Weiterbildung ein wesentlicher Faktor, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die persönliche und fachliche Entwicklung sichert den eigenen Marktwert. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Arbeitgeber. Es ist gut, dass dies erkannt wurde und neue Wege entwickelt werden. Aus meiner Sicht ist dies aber in Teilen des Teams noch zu wenig spürbar. Grundsätzlich ist aber eine Offenheit bei den Führungskräften vorhanden. Im Moment hängt es aber noch sehr vom Wunsch der einzelnen Mitarbeitenden ab.

Was sind aus Deiner Sicht die wichtigsten Gründe, warum Mitarbeiter gerne bei uns arbeiten?

Ich stelle bei vielen Kolleginnen und Kollegen fest, dass sie sich bei onOffice grundsätzlich wohl fühlen. Mir selbst geht es ähnlich. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotenzial. Aus meiner Sicht sind es zwei wesentliche Faktoren, die unsere Unternehmenskultur prägen.

1. Der Teamspirit 
Die Kolleginnen und Kollegen gehen freundlich bis freundschaftlich miteinander um und unterstützen sich bei Bedarf gegenseitig. Von Seiten des Unternehmens wird dieser Zusammenhalt stark gefördert. Freitags wird oft gegrillt, abends spielen Kolleginnen und Kollegen aus den IT-Teams Tischtennis, wir veranstalten Teamabende in unser Abteilung, treffen uns zum Sport und feiern gemeinsam bei unserem großen Kundenevent, den Business Beats, dem Sommerfest oder dem Teamausflug.

2. Die Identifikation mit der Software
Vielleicht liegt es daran, dass wir alle täglich mit unserem eigenen CRM arbeiten. Man spürt, dass wir als Team stolz auf den Ruf und die Bedeutung der Software sind. Schließlich gehören wir zu den Marktführern in unserem Bereich und expandieren weiter in Europa. Wir fühlen uns emotional stark mit unserer Software verbunden. Daher freuen uns über Erfolge und positive Entwicklungen und spüren auch den Ärger oder die Enttäuschung, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte.

Wie unterstützt unser Unternehmen seine Mitarbeiter dabei, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu erreichen?

Es gibt eine Reihe guter Regelungen: Ziel ist es, möglichst wenig Überstunden zu machen. Unser eigenes Zeiterfassungssystem ist darauf eingestellt. 

Wir haben eine, wie ich finde, vernünftige Gleitzeitregelung. Wichtig ist aus meiner Sicht die Kernarbeitszeiten, in denen die Arbeitsplätze im Tagesgeschäft besetzt sind. So ist gewährleistet, dass wir für Kunden und Interessenten gut erreichbar sind. Darüber hinaus kann jeder Einzelne seine individuelle Arbeitszeit innerhalb des vorgegebenen Rahmens selbst bestimmen. 

Durch unsere Hybrid-, Remote- und Half-Remote-Vereinbarungen ist es möglich, zeitweise oder ganz von zu Hause aus zu arbeiten. Mit unserer Hardware ist das völlig unkompliziert. 

Ein weiterer Pluspunkt passt gut in diesen Kontext: unser desk.ly. Durch das Shared-Desk-System können wir jeden Tag im Büro wählen, an welchem Platz wir sein werden – ein Büro allein, zu zweit, mit mehreren, im eigenen Team oder mit anderen. Unser Infrastructure Staff Team sorgt dafür, dass alle Arbeitsplätze gleich ausgestattet sind. Und auf desk.ly sieht man immer, wer gerade wo ist.

Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen und Teams in unserem Unternehmen aus?

Die Zusammenarbeit wird gelegentlich kritisiert. Das kann ich persönlich nicht nachvollziehen, da ich selbst oft im direkten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen stehe und es bisher ausnahmslos gut funktioniert. Über unseren Messenger erreiche ich alle Kolleginnen und Kollegen direkt. Im Kalender lege ich Termine an, um zum Beispiel zu einem Video-Call einzuladen. Auch Aufgaben steuern wir abteilungsübergreifend über unsere Tickets. Die einzige Einschränkung ist, dass ich Tickets nicht direkt Kolleginnen und Kollegen anderer Abteilungen zuweisen kann, sondern immer über die “Abteilungsmitte” gehe. Das heißt, die Tickets werden innerhalb der Abteilung konkreten Personen zugeordnet. Das ist aber bei über 330 Mitarbeitenden in 20 Departments und Teams auch nicht anders sinnvoll.

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